Broomen, eine Variante der Schlingenhäkeleikleiner Grundlehrgang von Steffi Zyla
Chris bat mich einen Artikel über das "Broomen" zu schreiben.
Nachdem ich dann einige Zeit über meinen alten Handarbeitsbücher saß, fand ich es auch. Allerdings war da nichts mit broomen, sondern ich fand es in einen Musterbild der Schlingenhäkelei. Nämlich das Besenmuster.... Kein Wunder, denn "Broom" ist englisch und heißt Besen. Wenn man sich das entstehende Muster ansieht, kann man sogar kleine Besenköpfe erkennen. Ich möchte euch heute das Broomen in einen kleinen Lehrgang vorstellen. Wir brauchen dazu:
schöne, weiche Wolle (kann ruhig dicker sein), eine passende Häkelnadel und ein Hilfsgerät, in dem Falle eine sehr dicke Stricknadel. (solltet ihr diese nicht haben, so nehmt einfach den Stiel eines Holzlöffels oder einen dicken Stift, ich habe mich für den Stift entschieden)
Broomen ist ganz einfach:
1. Schritt:
Als erstes häkeln wir eine Luftmaschenkette in beliebiger Länge, allerdings sollte diese durch 5 teilbar sein.
2. Schritt: Nun stechen wir in jede Luftmaschen und ziehen die Schlinge auf unsere Hilfsnadel, das wiederholen wir bis zur letzten Luftmasche.
3. Schritt:
Wir beginnen die nächste Reihe mit 3 Luftmaschen. Danach ziehen wir jeweils 5 Schlingen von der Hilfsnadel, drehen diese von links nach rechts und häkeln 5 feste Maschen hinein.
Die letzte Masche wird wieder langgezogen und auf die Hilfsnadel gehoben.
Für die nächste Reihe, ziehen wir die Schlingen einfach durch die festen Maschen. Wie im Schritt 2 beschrieben.
Das Besenmuster eigent sich besonders gut, um weiche Kissen, Deckchen und Taschen herzustellen.
Variationen ergeben sich aus der Garn- und Hilfgerätstärke. Denn dieses Muster kann man auch mit feinen Häkelgarn arbeiten und es entstehen zauberhafte Spitzen oder Borden. Ich hoffe ich konnte euch ein neues Muster und die Technik näher bringen und wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren. Eure Steffi     |