Stärken und Spannenvon Handarbeiten aus dem Handarbeitsfrau.de Portal Haekeln eingestellt von Steffi Zyla am (kein Datum gespeichert)
Jeder freut sich, wenn man nach vielen Stunden seine Handarbeit fertig in den Händen hält. Es ist wie beim Diamant...erst durch den Schliff kommt seine ganze Ausdruckskraft zum Vorschein. Ebenso verhält es sich mit unseren Handarbeiten. Ihnen fehlt auch noch der "letzte Schliff", deswegen müssen wir unsere Meisterwerke stärken und spannen. Heute möchte ich euch einige Ratschläge geben, wie ihr das ohne nennenswerte Probleme bewerkstelligt.
Der erste Schritt ist immer das Stärken.
Grundsätzlich gilt, plastische Handarbeiten, wie Körbchen, Schalen, Tassen u.s.w. sollten immer sehr steif sein, damit sie die nötige Standfestigkeit bekommen. Bei Deckchen, Gardinen u.ä., steht mehr oder weniger die Pflege und das Formen im Vordergrund, denn Stärken verhindert eine schnellere Verschmutzung und hält unsere Handarbeit lange in Form. Hierfür eignet sich am besten handelsübliche Sprüh- oder Wäschesteife (nach Anweisung verdünnen) Nachdem wir unsere Arbeit nun gestärkt haben gehen wir zum nächsten Schritt: dem Spannen...
Auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten um eine Arbeit in die exakte Form zu bekommen.
Zum Spannen der anderen Handarbeiten gibt es die handelsüblichen Spannunterlagen oder Spannringe. Allerdings kann man sich auch sehr gut mit einer Styroporplatte helfen. Dazu wird ein Gitter und verschieden große Kreise aufgezeichnet (Vorsicht nur Bleistift nehmen, denn auch wasserfeste Liner färbt in Verbindung mit Wäschestärke ab) oder die Platte mit karierter Folie bekleben. Wenn ihr das Spannen exakt ausführt, werdet ihr eine Handarbeit haben, die dem Feuer eines Diamanten gleicht. Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Freude mit euren Meisterwerk Eure Steffi Zur Artikelübersicht des Portals Haekeln Artikel in Druckansicht zeigen |
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